Twilights Update 2

Nach zwei Wochen haben insgesamt 62 von 63 Körnern gekeimt. Die Heizmatte wärmt auf ca. 20°C, das Wachstum unter dem 8W-Leuchtstab bleibt gut, kein zu starkes in die Höhe streben der Keimlinge.

In der nächsten Zeit werden dann die ersten echten Blätter sichtbar werden (hoffentlich 😉 )

Twilights Update 1

Nach einer Woche haben von den 63 Samenkörnern 61 gekeimt, also musste das Kunstlicht ein. Momentan wird die künstliche Sonne von einer 8W-Neon-Stablampe (6500K) während 12 Stunden simuliert. Die Heizmatte wärmt die Keimlinge noch von unten auf ca. 23°C.

Sollte das Wachstum zu stark werden, wird die Wärme reduziert, damit die Pflänzchen schön kompakt und buschig werden.

Nur Twilights in diesem Jahr

 

 

Wie bereits häufig in diesem Blog erwähnt bin ich angetan von der Numex Twilight. Erstens stellt diese Art durch ihre Farbänderung der reifenden Früchte eine optische Augenweide dar und zweitens finde ich die Früchte perfekt: Gute und konstante Schärfe, dünnschalig, gut dosierbar, grosser Ertrag!

 

Drum habe ich heute ausgesät, 21 kleine Pots mit je 3 Korn. Wenn alles gut läuft, werde ich also 21 Töpfe mit je drei Pflanzen erhalten. Die Saatschale liegt auf der Heizmatte und sorgt für ca. 25° C, das Saatgut stammt von der Ernte 2018.

 

(Numex Twilight im Jahr 2016)

 

Herbstliches

 

Schöner Sommer, schöner Herbst, mir kann’s recht sein!

 

Merkwürdig ist es zwar schon, dass der Türkenmohn zum dritten Mal in diesem Jahr blüht, wo doch die benachbarte Felsenbirne bereits farbiges Herbstlaub trägt!

 

Auch der Lavendel blüht zum zweiten Mal, beinahe so intensiv wie im Sommer. Bienen und Hummeln danken’s!

 

A propos Herbstlaub: Auch der Sumach zeigt wunderbare Herbstfärbung:


 

Und ein Rekord hat unser Butternut-Kürbis aufgestellt: 35 reife Kürbisse an einer einzigen Pflanze, also an die 60 kg! Auf dem Bild der Rest beim Abernten der Pflanze…

 

Eigentlich schön, der Buchsbaumzünslerfalter! Weniger schön, was seine Entwicklung am Buchsbaum hinterlässt (oder übrig lässt). Ich bin gespannt, was das diesjährige warme Klima im nächsten Jahr für Folgen zeigen wird, z.B. Buchsbaumzünslerinvasion, Kirschessigfliegenplage, oder regelt das die Natur von sich aus?

 

 

 

Gartenhaus mit Kupferdach (Nachtrag 2017)

 

Das Gartenhaus wurde anno 1969 selbst erbaut aus alten Telefonstangen und diente von da an als Kaninchenhaus. Beim Bezug unserer Liegenschaft im 2010 entfernten wir die „Hotelzimmer“, führten eine innerliche Renovation durch und bauten einen Mörtelboden ein. Seither dient es uns als Aufbewahrungsort für die Gartenwerkzeuge und Geräte.

Im Sommer 2013 bekam dann das von der Witterung gebleichte Holz einige Dünnschichtlasur-Anstriche, Türe und Fenster erhielten farbige Deckanstriche. Das Eternitdach wurde von einer kompakten Moosschicht befreit, das Lüftungskamin entfernt und das entstandene Loch im Dach notdürftig geschlossen. Dabei zeigten sich mehrere Schäden an der Eindeckung, die provisorisch repariert wurden.

Im Mai 2017 gab der grosse Hagelschlag dem ohnehin schon altersgeschädigten Eternitdach den Todesstoss, so dass das alte Eternit fachgerecht entsorgt werden musste.

Juli-August 2017: Nach Reparatur des Unterdaches wurde dieses mit Dachpappe eingedeckt und für die neue Kupfereindeckung vorbereitet. Auf die Lattung kam eine Grobfaserplatte als Träger und eine Folie als Kondenswassersperre, die Eindeckung mit Doppelfalzblech konnte beginnen. Damit das Dach optisch besser wirkt, wurden die Kupferbahnen nur mit halber Breite verlegt. Regenfassung und Abschlussbleche stirnseitig sowie ein Kuppelstreifen auf der First, das Dach war fertig!

 

Sitzplatz für Hitzetage (Nachtrag 2017)

 

Im Hochsommer bei Temperaturen über 30° C treibt es einem auch unter der Pergola den Schweiss. Der kühlste Platz unserer Liegenschaft befindet sich auf der Nordostseite unseres Hauses direkt vor der Küche, dort, wo bislang einige Beerenstauden und Golderdbeeren wurzelten. Der Blick durchs Küchenfenster auf die kahlen Beerenstauden im Winter war allerdings kein Highlight. Parallel dazu stand auch das Eindecken des Gartenhauses mit Kupfer an, da der Hagelschlag vom 31.05.2017 die alte Eterniteindeckung zerbröselt hat.

 

Juli 2017 – Umgestaltung mit diesen Schwerpunkten:

 

  • bestehende Pflästerung erweitern zu einem halbrunden Sitzplatz
  • Bambushecke (4x Fargesia murielae „Panda“ / 2x Fargesia nitida „Black Pearl“) mit automatischer Bewässerung und funkgesteuerter LED-Beleuchtung erstellen