Herbst

 

Der Sommer hat sich abgemeldet, die Twilights zeigen dies auch mit ihrer schönen Färbung: Sie sind immer ein optisches Highlight im Herbst! Und die zu erwartende Ernte wird bei sechs Pflanztöpfen weit reichen!

Merkwürdig ist, dass die Twilightpflanzen allesamt deutlich kleiner – etwa ein Drittel kleiner – als in anderen Jahren geblieben sind. Ob das mit dem nassen und kalten Mai zusammenhängt ist mir nicht klar.

Im Garten ist eine Chilipflanze aus einem Samenkorn vom Kompost gewachsen. Habe ich gehegt und gepflegt, ist natürlich etwas spät zum Abreifen. Zuerst dachte ich, es sei eine Pimiento del Padron, aber jetzt nimmt die Frucht eher Form einer Gorria (Piment d’Espelettes) an, der Habitus spricht auch stark dafür. 

Wir werden sehen!

 

Die Twilights:

Die unbekannte Chilipflanze:

Wahrscheinlich eine Gorria:

Gartenimpressionen

 

Warm und windig, bewegter Himmel:

 

Kleiner Fuchs an Lavandula angustifolia:

 

Weissling an Lavendel „Hidcote“:

 

Ein Hauch von Süden:

 

Feigenloser Feigenbaum „Gustissimo Twotimer“, dafür mit schönem Laub:

 

 

Twilights und Lavendel geben alles!

 

Die Twilights haben aufgeholt. Die Hitzewelle der letzten Woche bei 37°C haben sie gut überstanden und deutliches Wachstum gezeigt. Jetzt sind schon erste Früchte sichtbar:

 

Auch die im Frühjahr 2018 erstellte Lavendelhecke zeigt uns Menschen ein schönes Farbenspiel und bietet den Insekten reichlich Nahrung – das Summen ist kaum zu überhören!

 

Erste Blüte

Endlich – Hoffnung keimt auf, dass doch noch eine Ernte erwartet werden darf!

Die erste Blüte an den Twilights, die anderen fünf Töpfe mit Twilights sind noch einige Tage im Rückstand.

 

Twilights wachsen nur langsam

 

Das Wetter im Mai und mehrheitlich auch im Juni (kühle Pfingsttage mit Hochwasserwarnung) gefällt den Twilights nicht, sie wachsen nur im Schneckentempo.

Ein Bildvergleich im Abstand von 23 Tagen:

Sehr viel hat sich da noch nicht getan, aber vielleicht kommt das andauernde warme Wetter doch noch und bringt den Chilis einen Wachstumsschub! Wäre dringend nötig. Auch im Garten wachsen die Wärme liebenden Pflanzen kaum. Zucchini, Gurken, Melonen, Auberginen, Süsskartoffeln – alles stagniert.

 

 

Federkohl

Jeden Herbst pflanzen wir Federkohl im Garten. Nicht primär als Nahrungsquelle (es gibt besseres Gemüse), sondern als Farbenlieferant: Im Winter erfrischt er den kahlen Garten mit seinem Grün, im Frühling mit seiner gelben, schier unerschöpflichen Blütenpracht. Als Nektarquelle eine Wonne für Insekten und eine Wohltat für unser Auge!