31. Mai: Zurück auf Feld 1

 

Ein aussergewöhnlich starkes Hagelwetter hat am 31. Mai in Thun zu starken Schäden an Kulturen und Gebäuden angerichtet. Die baumnussgrossen Hagelkörner hinterliessen entlaubte Bäume und Sträucher, zerbeulte Autos, geschnetztelte Topfpflanzen und geschreddertes Gemüse. Auch Kunststoffartikel wie Blumentöpfe, Giesskannen, Kessel usw. hielten den Geschossen nicht stand und gingen in Brüche.

 

Jetzt weiss ich auch, woher der Name „Eisbergsalat“ kommt:

Broccoli war das:

Nach dem strengen Frost am 20. April sind viele Pflanzen nun zum zweiten Mal zurück am Start….

Gartenbilder Mai 2017

 

Nach aussergewöhnlich starkem Frost Ende April herrscht seit einigen Tagen hochsommerliches Wetter – 2017 stellt Rekorde auf! Die vom Frost gebeutelten Pflanzen haben sich noch nicht vollständig erholt. Feigen, Glyzinie und Weinreben weisen bleibende Schäden auf. Hier wird ein Rückschnitt und Neuaufbau nötig.

Dafür zeigen sich Stauden in voller Blütenpracht, und die fliegende Zunft dankt’s!

 

Spätfrost der bösen Sorte

 

Gegenwärtig wird unsere Region von arktischer Luft heimgesucht, Schneefälle prägten das Bild der letzten drei Tage. Wie prognostiziert hat es dann in der Nacht auf heute aufgeklart und die Temperaturen sanken auf 2m Höhe deutlich unter den Gefrierpunkt, also nicht nur Bodenfrost, sondern Hüttenfrost. Und dies bereits von Mitternacht an. Leider geht in den beiden Nächten weiter so, sogar vor noch tieferen Temperaturen wird gewarnt!

Vieles hat gelitten, was Spätfröste sonst noch einigermassen übersteht: Totalschaden bei den Kiwi, den Weinreben (da half auch das Einpacken mit Vlies nichts), der Glyzinie, auch die Triebe der Kugel-Robinie und des Kugel-Trompetenbaums sind hinüber. Natürlich auch die Neutriebe und die Fruchtstände der Feigenbäume sind gekocht. Sogar der Japanische Ahorn, die beiden Strauchrosen, die Spiersträucher, die Heckenkirschen, das tränende Herz, der Perückenstrauch lassen ihre bisher aufrechten Triebe nach unten hängen. Traurig!

 

Nachfolgend die traurige Bilddokumentation:

Ein Jahr PAUSE!


 
Ich habe mich – schweren Herzens – entschieden, dieses Jahr auf die Aufzucht von Chilipflanzen vollständig zu verzichten, denn…

  • meine Vorräte sind noch gross
  • eine reduzierte Aufzucht (wie im Herbst angekündigt) gibt nahezu gleich viel Arbeit
  • eine Pause verstärkt die Vorfreude auf die nächste Chilisaison

So werde ich in diesem Blog dieses Jahr weniger über Chilis und deren Wachstum berichten, dafür werde ich wie schon in den letzten Jahren über Beobachtungen im Garten wie auch über meine anderen Interessengebiete berichten und Bilder dazu publizieren.

 

 

Kiwi-Rekord

 

Die beiden Kiwipflanzen an der Pergola haben dieses Jahr einen Rekord aufgestellt! Ihnen hat das nasse Frühsommerwetter wohl gefallen.

Nach einer reichen Blüte begannen weit über 3000 Früchte zu wachsen. Umgehend wurden die „Zwillinge“ (an jedem Fruchtstiel bilden sich meist zwei Nebenfrüchte) entfernt. Im Sommer dann mussten auch noch die kleinwachsenden Früchte über die Klinge springen (etwa 900 Stück).

 

Die verbleibenden etwa 500 Kiwis konnten wir dann am 23. Oktober ernten. Sie sind jetzt im kühlen Keller und reifen noch einige Wochen nach:

 

Kiwiblüte 15. Juni 2016:

Ende / Pinocchio lässt grüssen

 

29. Oktober 2016 = Ende Chilisaison!

 

Nachdem doch die Nächte um den Gefrierpunkt waren und bereits zweimal Bodenfrost war, waren die Chilipflanzen nicht mehr wirklich wohl und haben nur noch ums Überleben gekämpft. Die verbleibenden Früchte wollten auch kaum mehr weiter reifen.

Gestern war es dann an der Zeit, die Pflanzen zu entsorgen. Dabei habe ich von den Glockenchilis die bereits teilweise gereiften Früchte geerntet, auch die Twilights habe ich bis auf einen Topf (siehe „Ende Oktober„) „eingebracht“. Die Glockenchilis sind bereits konserviert bei -18°C.

Die Twilights, immerhin rund 1000 Gramm, passieren das Trockengerät. Die noch nicht ganz reifen Früchte dürfen noch einige Tage nachreifen, bevor auch sie an die Wärme dürfen:

 

Für die Tabascos war der Sommer zu spät gestartet und der erste Frost zu früh gekommen, nur etwa eine Handvoll dieser scharfen Dinger konnte ich ernten.

 

 

Beim Erlesen der reifen Twilights ist mir dieser lustige Pinocchio aufgefallen: