Leuchtende Herbstfarben

 

Die Farbtöne werden wärmer, die Schatten länger, die Insekten geben Vollgas beim Nektarsammeln: Ein untrügliches Zeichen, dass die kalte Jahreszeit und mit ihr die Vegetationspause naht…

Kleiner Perlmutterfalter (Issoria lathonia):

September

 

Mistbiene (Eristalis tenax) auf Bartblume:

Fenchelblüte:

Distelfalter (Vanessa cardui):

Pfauenauge (Aglais io):

Garten-Lichtblicke im Juli

 

Nach dem Hagelschlag Ende Mai haben sich viele Pflanzen wieder aufgerappelt. Einige erforderten einen starken Rückschnitt, andere kamen aus eigener Kraft wieder hoch. Das schöne Sommerwetter bietet etliche Lichtblicke:

 

Fischauge mal anders: Die Stahlkugel hat einen ähnlichen Effekt, nur horizontal gespiegelt:

Ein Weissling auf einer Vexiernelke (Lychnis coronaria):

Hausrotschwanz auf jungem Kiwitrieb:

 

…auf Gartenzaun:

…auf Gartenhocker:

 

 

 

31. Mai: Zurück auf Feld 1

 

Ein aussergewöhnlich starkes Hagelwetter hat am 31. Mai in Thun zu starken Schäden an Kulturen und Gebäuden angerichtet. Die baumnussgrossen Hagelkörner hinterliessen entlaubte Bäume und Sträucher, zerbeulte Autos, geschnetztelte Topfpflanzen und geschreddertes Gemüse. Auch Kunststoffartikel wie Blumentöpfe, Giesskannen, Kessel usw. hielten den Geschossen nicht stand und gingen in Brüche.

 

Jetzt weiss ich auch, woher der Name „Eisbergsalat“ kommt:

Broccoli war das:

Nach dem strengen Frost am 20. April sind viele Pflanzen nun zum zweiten Mal zurück am Start….

Gartenbilder Mai 2017

 

Nach aussergewöhnlich starkem Frost Ende April herrscht seit einigen Tagen hochsommerliches Wetter – 2017 stellt Rekorde auf! Die vom Frost gebeutelten Pflanzen haben sich noch nicht vollständig erholt. Feigen, Glyzinie und Weinreben weisen bleibende Schäden auf. Hier wird ein Rückschnitt und Neuaufbau nötig.

Dafür zeigen sich Stauden in voller Blütenpracht, und die fliegende Zunft dankt’s!

 

Spätfrost der bösen Sorte

 

Gegenwärtig wird unsere Region von arktischer Luft heimgesucht, Schneefälle prägten das Bild der letzten drei Tage. Wie prognostiziert hat es dann in der Nacht auf heute aufgeklart und die Temperaturen sanken auf 2m Höhe deutlich unter den Gefrierpunkt, also nicht nur Bodenfrost, sondern Hüttenfrost. Und dies bereits von Mitternacht an. Leider geht in den beiden Nächten weiter so, sogar vor noch tieferen Temperaturen wird gewarnt!

Vieles hat gelitten, was Spätfröste sonst noch einigermassen übersteht: Totalschaden bei den Kiwi, den Weinreben (da half auch das Einpacken mit Vlies nichts), der Glyzinie, auch die Triebe der Kugel-Robinie und des Kugel-Trompetenbaums sind hinüber. Natürlich auch die Neutriebe und die Fruchtstände der Feigenbäume sind gekocht. Sogar der Japanische Ahorn, die beiden Strauchrosen, die Spiersträucher, die Heckenkirschen, das tränende Herz, der Perückenstrauch lassen ihre bisher aufrechten Triebe nach unten hängen. Traurig!

 

Nachfolgend die traurige Bilddokumentation: