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Im April…

 

Sonnenschein pur, das Leben in der Natur ist vollends aus dem Winterschlaf erwacht, nur die frostigen Nächte halten das Wachstum noch etwas zurück. Nachdem gestern die im Wintergarten überwinterten Topfpflanzen wie Oleander und Mandevilla die Outdoorsaison gestartet haben, kommen in den nächsten Tagen die Twilights in 10er-Töpfe und dürfen vom Kunstlicht im Keller in den Wintergarten umziehen, bis sie Mitte Mai dann auch nach draussen dürfen.

Von den ausgesäten Körnern des Fundstückes aus dem Restaurant ist nichts geworden, die wurden wahrscheinlich maschinell getrocknet. Die Twilights hingegen aus der 2019-Ernte haben zu 100% gekeimt: Pro Topf sind je drei Pflanzen, so werden sie später schön buschig:

 

Frühlings-Sonntag-StayHome-Bilder:

 

 

Frühlingsbeginn

 

Heute beginnt der meteorologische Frühling. Stimmt genau, wie die Bilder beweisen:

Aussaat 2020

 

Nun ist’s vollbracht: Die Samenkörner sind im Boden!

Wiederum sind 16 Pots mit je drei Korn mit NuMex Twilight bestückt, das Saatgut aus der Ernte 2019. Eine meiner Lieblingssorten, da sie sehr dekorativ ist und eine reiche Ernte liefert, geeignet zum Trocknen.

Einen Versuch habe ich noch unternommen, und zwar aus Saatgut einer Deko-Chili im Restaurant „Rialto“, welche das Aussehen der italienischen Sorte „Sigaretta“ hat. Vielleicht keimen die Körner, mal sehen!

Die Schale bekommt von der Heizmatte Wärme, Ziel sind ca. 25°C

Herbst

 

Der Sommer hat sich abgemeldet, die Twilights zeigen dies auch mit ihrer schönen Färbung: Sie sind immer ein optisches Highlight im Herbst! Und die zu erwartende Ernte wird bei sechs Pflanztöpfen weit reichen!

Merkwürdig ist, dass die Twilightpflanzen allesamt deutlich kleiner – etwa ein Drittel kleiner – als in anderen Jahren geblieben sind. Ob das mit dem nassen und kalten Mai zusammenhängt ist mir nicht klar.

Im Garten ist eine Chilipflanze aus einem Samenkorn vom Kompost gewachsen. Habe ich gehegt und gepflegt, ist natürlich etwas spät zum Abreifen. Zuerst dachte ich, es sei eine Pimiento del Padron, aber jetzt nimmt die Frucht eher Form einer Gorria (Piment d’Espelettes) an, der Habitus spricht auch stark dafür. 

Wir werden sehen!

 

Die Twilights:

Die unbekannte Chilipflanze:

Wahrscheinlich eine Gorria:

Gartenimpressionen

 

Warm und windig, bewegter Himmel:

 

Kleiner Fuchs an Lavandula angustifolia:

 

Weissling an Lavendel „Hidcote“:

 

Ein Hauch von Süden:

 

Feigenloser Feigenbaum „Gustissimo Twotimer“, dafür mit schönem Laub:

 

 

Twilights und Lavendel geben alles!

 

Die Twilights haben aufgeholt. Die Hitzewelle der letzten Woche bei 37°C haben sie gut überstanden und deutliches Wachstum gezeigt. Jetzt sind schon erste Früchte sichtbar:

 

Auch die im Frühjahr 2018 erstellte Lavendelhecke zeigt uns Menschen ein schönes Farbenspiel und bietet den Insekten reichlich Nahrung – das Summen ist kaum zu überhören!