Archiv für die Kategorie „Wege und Plätze“

Feuerring bringt Farbe in den Winter

Vor einem Jahr war hier noch kein Kiesplatz, kein Feuerring, kein Rankgerüst für Blauregen und Wein, kein Thymian und kein Rosmarin. Im Frühling wurde dann umgebaut. Jetzt erlebt dieser Platz den ersten Winter und gibt Farbe in die etwas farblose Winterzeit!

 

Der fossile Abdruck eines Ammoniten kommt jetzt gut zur Geltung, keine üppig wuchernde Vegetation deckt ihn zu 😉

 

(Gefunden 1990 in einem Flussbett nahe Barrème F nebst anderen Fossilien im Kalkstein der Haute Provence)

 

360°-Panoramabilder

Seit November erstelle ich vom Gartensitzplatz „Weinbergschnecke“ in unregelmässigen Abständen ein 360°-Pano als Ergänzung zu den 270°-Panos, welche ich bereits seit Februar 2011 als Dokumentation der Veränderung unserer Liegenschaft verfügbar gemacht habe.

Das erste 360°-Pano:

„Westside“ umgestaltet

 

Rasen ist zwar praktisch, aber zu viel davon erhöht den Arbeits- und Pflegeaufwand deutlich. Dazu ist eine monotone Grünfläche nicht unbedingt eine Augenweide.

 

Aber ausschlaggebend für die Umgestaltung ist die Form und Breite des Gartenabschlusses auf der Westseite unseres Grundstücks, welcher meinem Robomow beim automatischen Mähen doch spürbare Probleme verursachte. Bedingt durch die geringe Breite des Rasenstückes musste der Mähroboter dauernd wenden, bei nassem Boden hinterliessen diese vielen Wendevorgänge sichtbare Spuren, drückt doch das Gerät mit über 30 kg auf die beiden Antriebsräder…

 

vorher: nachher:

 

Umgestaltung der Reihe nach:

  • Begrenzungsdraht des Mähroboters entfernen
  • Rasennarbe entfernen
  • Boden tiefgründig lockern bzw. hacken
  • Bepflanzung einkaufen
  • Pflanzen einsetzen
  • Buchs-Umrandung: 70 Buchspflanzen einsetzen
  • Anschluss an Pflasterbelag bekiesen
  • 1 m3 Rindenschnitzel mit Anhänger beschaffen
  • Pflanzbereich mit Rindenschnitzel mulchen

 

Bildarchiv:

 

 

Ring of Fire

 

Unser neuer Ring of Fire (Feuerschale mit Grillring von met-all.ch) forderte einen „artgerechten“ Platz: Funktional gelegen, windgeschützt und mit einem Hauch von südländischer Kiesgrubenromantik!

  

 

Mit Folgen 😉 :

  • Sockel für Pfosten und Windschutzrollos ausheben, schalen und betonieren
  • Pflanzlöcher für zwei Glycinien und zwei Weinreben ausheben, Kieselsteine aussortieren, mit guter Pflanzerde füllen und bepflanzen
  • Rasennarbe wegmachen, im hinteren Gartenbereich damit eine Miete bilden, Oberboden 15 cm tief ausheben, Miete bedecken
  • Leerrohre für Bewässerung und Elektrizität verlegen
  • Trennvlies in Bereichen ohne Bepflanzung einbringen, 6 m3 Brechkies (110 Schubkarren) mit Steinmehl (Planiekies) einbauen und leicht verdichten
  • Spaliereinrichtung montieren, fünf Pfosten als Winkelzaun mit Spanndrähten für die Kletterpflanzen
  • Eck-Windschutzrollo auf Sockel montieren
  • Unterpflanzung aus Thymus praecox coccineus (Polsterthymian), Kugelthymian, Rosmarin und Lavendel
  • Feuerschale positionieren
  • Abschluss gegen Rasen hin pflästern

 

vorher: nachher:

 

Und nach der Reinigung des Grillrings wurde dieser erstmals eingefeuert und mit Salatöl eingebrannt. Jetzt steht dem ersten Grillen nichts mehr im Weg:

 

Bildersammlung zu den einzelnen Arbeitsschritten:

 

 

Neuer Weg zur Pergola

 

Der Verbindungsweg zwischen Terrasse und Pergola aus 40cm-Gartenplatten hatte zwei entscheidende Nachteile: Erstens war das Zurückschneiden des auf die Platten wachsenden Rasens pflegeintensiv und zweitens stimmte der Schrittabstand nicht. Deshalb habe ich Pflastersteine, Planiekies und Splitt besorgt, um den Weg zu pflästern.

Vorher
Rasenziegel für die Anpassung an den Pflasterweg beiseite gelegt, Aushub auf 20 cm Tiefe
10 cm Planiekies mit Vibroplatte verdichtet, etwa 4 cm Kies auf 5 cm unter endgültiger Höhe abgezogen (Steine 6 cm, beim Einrütteln werden die Steine etwa 1 cm sinken)
Dazwischen immer wieder Regen, dann sogar Graupelschauer – mieseres Wetter habe ich schon lange nicht mehr erlebt!
Randsteine anbetoniert und mit Rasenziegel angepasst
Sicht vom Balkon

Die „Weinbergschnecke“

Die Erstellung eines Kiesplatzes unter dem kugelförmigen Trompetenbaum war schon seit der Pflanzung im Frühjahr 2012 als Gedanke vorhanden, die zündende Idee kam aber erst jetzt. Da dieser Sitzplatz gegen die Quartierstrasse hin auch etwas abgeschirmt werden soll, kann gleichzeitig mein Wunsch nach mehr Weinreben erfüllt werden.

Die Form des Platzes ähnelt einem Schneckenhaus, entworfen durch den Schattenwurf des Baumes im Laufe des Nachmittags: Die „Weinbergschnecke“!

Vorher / nachher:

 

Der Workflow:

10.04.2013: Planungsphase, Form entwickeln, planen
12.04.2013: Beginn Grasnarbe entfernen, im „Acker“ eine Miete mit den anfallenden Grasnarbenstücken bilden
15.04.2013:  Humus auf 15 cm Tiefe entfernen und in den Acker verlagern, Pflanzpfähle setzen, Reben pflanzen
16.04.2013: Untergrund mit Flies abdecken, Planiekies einbauen und verdichten
17.04.2013: Vorbereitung der Umrandungspflästerung
18.04.2013: Umrandung mit Mörtel und Pflastersteinen erstellen
19.04.2013  Kiesbelag auf endgültige Höhe bringen und verdichten, Umrandung zum Rasen hin mit Erdreich und Rasensaat abschliessen, Deckschicht aus Splitt 4-8mm erstellen, einige Marmorkiesel verteilen, Abschlussarbeiten
Spaliereinrichtung ist montiert

 

 

Die Rebsorten:

  1. Early Campell, blau, starkes Wachstum
  2. Seyval Blanc, weiss, Wachstum mittel
  3. Muscat Bleu, blau, Wachstum mittel
  4. Birstaler Muscat, weiss, Wachstum mittel
  5. Buffalo, blau, starkes Wachstum