Archiv für die Kategorie „Wege und Plätze“

Neuer Weg zur Pergola

 

Der Verbindungsweg zwischen Terrasse und Pergola aus 40cm-Gartenplatten hatte zwei entscheidende Nachteile: Erstens war das Zurückschneiden des auf die Platten wachsenden Rasens pflegeintensiv und zweitens stimmte der Schrittabstand nicht. Deshalb habe ich Pflastersteine, Planiekies und Splitt besorgt, um den Weg zu pflästern.

Vorher
Rasenziegel für die Anpassung an den Pflasterweg beiseite gelegt, Aushub auf 20 cm Tiefe
10 cm Planiekies mit Vibroplatte verdichtet, etwa 4 cm Kies auf 5 cm unter endgültiger Höhe abgezogen (Steine 6 cm, beim Einrütteln werden die Steine etwa 1 cm sinken)
Dazwischen immer wieder Regen, dann sogar Graupelschauer – mieseres Wetter habe ich schon lange nicht mehr erlebt!
Randsteine anbetoniert und mit Rasenziegel angepasst
Sicht vom Balkon

Die „Weinbergschnecke“

Die Erstellung eines Kiesplatzes unter dem kugelförmigen Trompetenbaum war schon seit der Pflanzung im Frühjahr 2012 als Gedanke vorhanden, die zündende Idee kam aber erst jetzt. Da dieser Sitzplatz gegen die Quartierstrasse hin auch etwas abgeschirmt werden soll, kann gleichzeitig mein Wunsch nach mehr Weinreben erfüllt werden.

Die Form des Platzes ähnelt einem Schneckenhaus, entworfen durch den Schattenwurf des Baumes im Laufe des Nachmittags: Die „Weinbergschnecke“!

Vorher / nachher:

 

Der Workflow:

10.04.2013: Planungsphase, Form entwickeln, planen
12.04.2013: Beginn Grasnarbe entfernen, im „Acker“ eine Miete mit den anfallenden Grasnarbenstücken bilden
15.04.2013:  Humus auf 15 cm Tiefe entfernen und in den Acker verlagern, Pflanzpfähle setzen, Reben pflanzen
16.04.2013: Untergrund mit Flies abdecken, Planiekies einbauen und verdichten
17.04.2013: Vorbereitung der Umrandungspflästerung
18.04.2013: Umrandung mit Mörtel und Pflastersteinen erstellen
19.04.2013  Kiesbelag auf endgültige Höhe bringen und verdichten, Umrandung zum Rasen hin mit Erdreich und Rasensaat abschliessen, Deckschicht aus Splitt 4-8mm erstellen, einige Marmorkiesel verteilen, Abschlussarbeiten
Spaliereinrichtung ist montiert

 

 

Die Rebsorten:

  1. Early Campell, blau, starkes Wachstum
  2. Seyval Blanc, weiss, Wachstum mittel
  3. Muscat Bleu, blau, Wachstum mittel
  4. Birstaler Muscat, weiss, Wachstum mittel
  5. Buffalo, blau, starkes Wachstum

 

 

Zwischenstand erste Maiwoche

 

In den letzten beiden Wochen war viel los, es blieb kaum mehr Zeit, einen Artikel zu verfassen. Hier nun ein Überblick:

 

Chilis:

 

Den Chilis geht es gut, sie sind kräftig, voller Blüten und z.T. mit Früchten, brauchen schon viel Platz im Wintergarten und warten auf milderes Wetter, damit sie endlich dauerhaft nach draussen können. Auch den Blattläusen geht es gut, wie immer im Frühling…

 

Tomaten:

Die Tomaten haben wir am 27. April ausgepflanzt, zum Schutz vor Sonne und Kälte müssen sie noch unter einer Vlieshaube ausharren. Im Bild sind die Sorten und Positionen eingetragen.

 

Gartenzaun:

Der Gartenzaun entlang der Strasse war in einem schlechten Zustand. Das Diagonalgeflecht völlig rostig, die verzinkten Rohrrahmen, in welche das Geflecht gespannt war, haben den Rost angenommen. Also habe ich die Rohrrahmen und die Zaunpfosten angeschliffen, mit Zinkgrundierung behandelt und mit Eisenglimmerfarbe zwei Mal gestrichen. Schliesslich konnte ich jeden Rohrramen mit neuem Geflecht bespannen und wieder am ursprünglichen Ort montieren. Der grosse Arbeitsaufwand hat sich gelohnt, der Zaun wirkt durch die dunkle Farbe viel attraktiver.

Gartengestaltungs-GmbH

 

In den letzten Tagen konnte dank trockener Witterung die Gartenumrandung sowie die damit verbundenen Erdarbeiten abgeschlossen werden.

 

Rosenbogen:

Neu eingerichtet wurde ein Rosenbogen mit gleichzeitiger Pflanzung zweier Strauchrosen, Aussenseite (rechts im Bild) eine stark duftende orangefarbene „Westerland“, Innenseite eine rot blühende „Gruss an Heidelberg“. Links davon ist auch die Edelrose „Orange Queen“ eingepflanzt, welche wir von Freunden erhalten haben.

Beim Aprikosenspalier an der Südwestfassade haben wir als Bodendecker „Thymus praecox ‚Pseudolanugilosus'“ gepflanzt – er soll schnell wachsen, bildet einen dichten Rasen, ist trittfest und erreicht lediglich 5cm Höhe. Da dieses Beet immer sehr trocken ist, zieht es unbepflanzt die Katzen der Nachbarschaft zur Verrichtung ihres Geschäfts an. Mit der Bodendeckung entfällt dieses Problem 😉

 

Gartenumrandung fertiggestellt:

vorher: nachher:

 

Und noch einige aus anderer Perspektive:

 

Die Umgestaltung in Einzelbildern:

 

Gartenumrandung beinahe fertig

Die Gartenumrandung ist beinahe fertig. Gestern konnten wir die Randsteine anbetonieren und mit Erde auffüllen. Sobald wieder trockenes Wetter ist, muss der Belag noch mit Sand verfüllt und mit der Vibroplatte eingerüttelt werden.

Gartenumrandung

 

Das gute Wetter und der trockene Boden verleiteten mich in der letzten Märzwoche doch noch dazu, die Gartenumrandung diesen Frühling in Angriff zu nehmen. Diese Umrandung soll verhindern, dass das Gras in den Garten wachsen kann und soll auch die Möglichkeit bieten, sauberen Fusses den Garten zu umschreiten.

Also ging’s los mit Bestimmen von Radius und Lage des Kreises, Grasnarbe abstechen und Erde auf 20cm Tiefe ausheben.

Bei der nächsten Gelegenheit baue ich ca. 10cm Planiekies ein, das ich verdichten werde. Mit Splitt 4-8mm wird die Feinplanie erstellt, auf welche dann fünf Reihen Pflastersteine 10x10x6cm verlegt werden. Schliesslich werden die Randsteine mit etwas Mörtel befestigt.