Archiv für die Kategorie „Gartengestaltung“

Ring of Fire

 

Unser neuer Ring of Fire (Feuerschale mit Grillring von met-all.ch) forderte einen „artgerechten“ Platz: Funktional gelegen, windgeschützt und mit einem Hauch von südländischer Kiesgrubenromantik!

  

 

Mit Folgen 😉 :

  • Sockel für Pfosten und Windschutzrollos ausheben, schalen und betonieren
  • Pflanzlöcher für zwei Glycinien und zwei Weinreben ausheben, Kieselsteine aussortieren, mit guter Pflanzerde füllen und bepflanzen
  • Rasennarbe wegmachen, im hinteren Gartenbereich damit eine Miete bilden, Oberboden 15 cm tief ausheben, Miete bedecken
  • Leerrohre für Bewässerung und Elektrizität verlegen
  • Trennvlies in Bereichen ohne Bepflanzung einbringen, 6 m3 Brechkies (110 Schubkarren) mit Steinmehl (Planiekies) einbauen und leicht verdichten
  • Spaliereinrichtung montieren, fünf Pfosten als Winkelzaun mit Spanndrähten für die Kletterpflanzen
  • Eck-Windschutzrollo auf Sockel montieren
  • Unterpflanzung aus Thymus praecox coccineus (Polsterthymian), Kugelthymian, Rosmarin und Lavendel
  • Feuerschale positionieren
  • Abschluss gegen Rasen hin pflästern

 

vorher: nachher:

 

Und nach der Reinigung des Grillrings wurde dieser erstmals eingefeuert und mit Salatöl eingebrannt. Jetzt steht dem ersten Grillen nichts mehr im Weg:

 

Bildersammlung zu den einzelnen Arbeitsschritten:

 

 

Die „Weinbergschnecke“

Die Erstellung eines Kiesplatzes unter dem kugelförmigen Trompetenbaum war schon seit der Pflanzung im Frühjahr 2012 als Gedanke vorhanden, die zündende Idee kam aber erst jetzt. Da dieser Sitzplatz gegen die Quartierstrasse hin auch etwas abgeschirmt werden soll, kann gleichzeitig mein Wunsch nach mehr Weinreben erfüllt werden.

Die Form des Platzes ähnelt einem Schneckenhaus, entworfen durch den Schattenwurf des Baumes im Laufe des Nachmittags: Die „Weinbergschnecke“!

Vorher / nachher:

 

Der Workflow:

10.04.2013: Planungsphase, Form entwickeln, planen
12.04.2013: Beginn Grasnarbe entfernen, im „Acker“ eine Miete mit den anfallenden Grasnarbenstücken bilden
15.04.2013:  Humus auf 15 cm Tiefe entfernen und in den Acker verlagern, Pflanzpfähle setzen, Reben pflanzen
16.04.2013: Untergrund mit Flies abdecken, Planiekies einbauen und verdichten
17.04.2013: Vorbereitung der Umrandungspflästerung
18.04.2013: Umrandung mit Mörtel und Pflastersteinen erstellen
19.04.2013  Kiesbelag auf endgültige Höhe bringen und verdichten, Umrandung zum Rasen hin mit Erdreich und Rasensaat abschliessen, Deckschicht aus Splitt 4-8mm erstellen, einige Marmorkiesel verteilen, Abschlussarbeiten
Spaliereinrichtung ist montiert

 

 

Die Rebsorten:

  1. Early Campell, blau, starkes Wachstum
  2. Seyval Blanc, weiss, Wachstum mittel
  3. Muscat Bleu, blau, Wachstum mittel
  4. Birstaler Muscat, weiss, Wachstum mittel
  5. Buffalo, blau, starkes Wachstum

 

 

Neues vom Rosenbogen

Im April wurde der neuen Rosenbogen mit einer „Westerland“ und einer „Gruss an Heidelberg“ bepflanzt. Einige Tage darauf fand ich im Gartencenter eine „New Dawn“, welcher ich nicht widerstehen konnte. Dazu fand auch noch eine Klematis „Etoile Violette“ den Weg übers Kassenförderband. Schliesslich habe ich die „Westerland“ umgepflanzt als Solitärstrauch auf der anderen Seite der Pergola. Den freien Platz rechts am Bogen teilen sich mittlerweile die „New Dawn“ und die Klematis. Die Kombination dieser zwei Pflanzen ist erprobt und soll für optische Höhepunkte sorgen.

Die „Gruss an Heidelberg“ hat’s leider nicht geschafft: Sie hat keine Lebenszeichen von sich gegeben und wurde letztlich entsorgt. Dafür bin ich jetzt stolzer Besitzer einer „Sympathie“, welche die linke Seite des Bogens erobert – ich bin gespannt!

Chilis vorübergehend indoor – Gartenabschluss erstellt

Chilis indoor:

In der Nacht auf Montag wurde Bodenfrost gemeldet, also mussten alle Chilis, Feigenbäume, Tomaten, Oleander usw. in die Garage. Leider machen die Eisheiligen ihrem Namen alle Ehre: Bis Auffahrt werden die Nächte immer kühl bis frostig bleiben. Da ich die Chilis bei Sonnenschein noch immer etwas beschatten muss (Madame Jeanette hat trotzdem etwas Sonnenbrand) und ich nicht immer zu Hause bin, bleiben die Chilis wahrscheinlich bis Donnerstag indoor.

 

Gartenabschluss:

Gegen Süden angrenzend an das Nachbargrundstück ist es durch das Nachbargebäude mit Garage recht schattig und deshalb auch feucht, also schlechte Voraussetzungen für Rasen. Dieser kam auch eher jämmerlich, und das Schneiden der Kanten war auch eher mühsam.

Deshalb wurde auf der ganzen Länge die Grasnarbe entfernt, der Boden gelockert und mit Rasenkantensteinen 80cm innerhalb der Grenze ein Abschluss für den Rasen erstellt. Im entstandenen Pflanzstreifen werden jetzt nach und nach Schatten liebende Pflanzen angesetzt, z.B. Farn, Geissbart, Maiglöckchen usw.

Gartengestaltungs-GmbH

 

In den letzten Tagen konnte dank trockener Witterung die Gartenumrandung sowie die damit verbundenen Erdarbeiten abgeschlossen werden.

 

Rosenbogen:

Neu eingerichtet wurde ein Rosenbogen mit gleichzeitiger Pflanzung zweier Strauchrosen, Aussenseite (rechts im Bild) eine stark duftende orangefarbene „Westerland“, Innenseite eine rot blühende „Gruss an Heidelberg“. Links davon ist auch die Edelrose „Orange Queen“ eingepflanzt, welche wir von Freunden erhalten haben.

Beim Aprikosenspalier an der Südwestfassade haben wir als Bodendecker „Thymus praecox ‚Pseudolanugilosus'“ gepflanzt – er soll schnell wachsen, bildet einen dichten Rasen, ist trittfest und erreicht lediglich 5cm Höhe. Da dieses Beet immer sehr trocken ist, zieht es unbepflanzt die Katzen der Nachbarschaft zur Verrichtung ihres Geschäfts an. Mit der Bodendeckung entfällt dieses Problem 😉

 

Gartenumrandung fertiggestellt:

vorher: nachher:

 

Und noch einige aus anderer Perspektive:

 

Die Umgestaltung in Einzelbildern:

 

Baumpflanzung

Heute besorgten wir uns in der Baumschule die beiden Bäume, welche wir uns ausgelesen haben: Im Gartenrondell steht nun eine Kugelrobinie (Robinie pseudoacacia ‚Umbraculifera‘) und im Rasen ein Trompetenbaum (Catalpa bignonioides ‚Nana‘). Die Bäume konnten noch wurzelnackt bezogen werden, was den Transport und die Pflanzung wesentlich erleichtert hat.

An Stelle des Oleanders in der Insel beim Eingang darf jetzt eine Bergföhre (Pinus mugo) Wurzeln schlagen. Sie ist garantiert winterhart 😉

 

Auf dem Panoramabild ist die Lage der neuen Bäume ersichtlich (helle Bereiche):

 

Da die beiden Laubbäume noch kein Laub tragen und deshalb kaum fotogen sind, hier einige Beispielbilder:

Bergföhre  Trompetenbaum  Kugelrobinie