Archiv für die Kategorie „Garten 2011“

Reiche Feigenernte

Das milde Herbstwetter der vergangenen Wochen haben auch meine Feigenbäume geschätzt. Ich konnte eine ganze Schale reife Früchte ernten, und noch immer hängen reifende Feigen an den Ästen.

Einen Teil der Ernte verarbeitete ich zu leckeren Rotweinfeigen – Rezept folgt nächstens…

Erste vollreife Zuckermelone aus dem eigenen Garten

Nachdem in den letzten beiden Wochen zwei Melonen zur Reifeprüfung geerntet wurden, diese aber noch nicht zufriedenstellend bestanden haben, konnte heute die erste vollreife Netzmelone geerntet werden. Der Geruch war intensiv, die Melone trennte sich mit wenig Kraft vom Stiel, zwei Indizien für deren Reife.

Aufgeschnitten, von den Kernen befreit und angerichtet: Lecker, sehr aromatisch, fruchtig und zuckersüss. Gut, dass noch acht Früchte aufs Pflücken warten!

Nachtrag: Am Abend dann eine Schneckeninvasion! Da die Schleimviecher sich an die Melonen machten, wollte ich die Melonen auf Gitterdrahtkörbchen hochheben, um sie vor den Frassfeinden zu schützen, doch dabei lösten sich die meisten Melonen ohne Kraftaufwand vom Stiel, also waren sie reif – die folgende Melonenschwemme ein Hochgenuss!

Il melograno

Interessant und äusserst hübsch, die Blüte des Granatapfels! Diese Pflanze fasziniert mich, ist sie doch eigentlich unscheinbar, ausser die Blüten und deren Früchte, welche mit ihren kräftige Farben einen starken Kontrast bieten. Leider hat sich die einzige Frucht vor der Reife durch Einwirkung äusserer Kräfte abgenabelt, der Genuss blieb also aus!

Mal schauen, ob wir die Pflanze überwintern können…

Kürbisse, Hagel, Gerüst ums Haus

Seit zwei Wochen steht nun das Gerüst rund ums Haus. Überall, wo man trockenen Fusses ums Haus gehen kann, stehen nun Gerüststützen und versperren den Weg – es ist so richtig gemütlich 😉 Dafür freuen wir uns auf das Nachher, ein erster Eindruck ist schon spürbar mit der grundierten hellen Dachuntersicht:

Am 24. August hat uns ein Hagelunwetter besucht: Kirschengrosse Hagelkörner stürzten wie Geschosse vom Himmel und verwüsteten vieles im Garten. So haben die Kiwis ihre Triebspitzen „abgeschossen“ bekommen, die Weinreben auf der Pergola haben arg gelöchertes Laub. Die Gurken-, Melonen- und Kürbispflanzen hats am schlimmsten erwischt: Von den Gurkenblättern ist nur noch das Gerippe sichtbar, die Kürbisblätter sind mehrheitlich zerstört, was davon noch steht, ist durchschossen:

Die Kürbispflanzen haben diesen Sommer unglaubliches Wachstum gezeigt und viele Panzerfrüchte angesetzt. Ich konnte schon vier reife Kürbisse ernten mit mindestens einem Meter Umfang, und an den beiden Pflanzen sind noch mindestens zehn solch grosse Dinger am Abreifen. Hoffentlich tun sie dies trotz demoliertem Laub!

Pergola-Idylle

Seit heute steht nun das Gerüst ums ganze Haus (siehe Panoramabild), damit der Maler in den nächsten Wochen die gesamte Gebäudehülle sanieren und in neuer Farbe malen kann. Das bedeutete, dass die ganze Fassade zugänglich und frei von Hindernissen sein musste. Deshalb sind der Gartentisch, viele Blumentöpfe und die kleinen Bistrotische unter die Pergola umgezogen – was durchaus seinen Reiz hat …

Ficus carica: Erste reife Frucht

Gestern konnte ich die erste reife Feige von meinen drei selbst gezogenen Feigenbäumen ernten: Zuckersüss! Da hat sich das milde Klima in Thun positiv ausgewirkt, auch wenn es in den letzten Wochen kalt, nass und unbeständig war. Vor dem Umzug nach Thun reiften die Feigen in Frutigen auf 890 m ü. M. selten, und wenn, dann waren sie weder süss noch saftig.

Auch die restlichen Früchte der ersten Feigengeneration werden demnächst abreifen, sie sind schon prall und färben sich violett. Die zweite Generation hat somit auch gute Chancen, ebenfalls zu reifen, und von diesen Früchten hat es massenhaft an den drei Bäumen…

Die Feigenbäume habe ich im 2005 aus Stecklingen gezogen. Da die Bäume in Töpfen sind, ist die Überwinterung im dunklen und kühlen Keller kein Problem. Leider sind die Bäume etwas windanfällig und stürzen gerne, trotz der stattlichen Töpfe. Kunststofftöpfe schonen zwar den Rücken, haben aber den Nachteil einer verringerten Standfestigkeit. Ich bin deshalb auf der Suche nach dem optimalen Pflanzgefäss…

Der mangelnden Standfestigkeit sei Dank: Ein beim Sturz abgebrochener Ast konnte als Steckling verwendet werden (sämtliche Blätter entfernt und mit nur zwei verbleibende Augen) –  mit Erfolg! Die Plastiktüte um den Topf diente anfänglich als Treibhaus und optimierte so Wärme und Luftfeuchtigkeit. Mittlerweile treibt die Jungpflanze breits kräftig aus.