Ficus carica: Erste reife Frucht

Gestern konnte ich die erste reife Feige von meinen drei selbst gezogenen Feigenbäumen ernten: Zuckersüss! Da hat sich das milde Klima in Thun positiv ausgewirkt, auch wenn es in den letzten Wochen kalt, nass und unbeständig war. Vor dem Umzug nach Thun reiften die Feigen in Frutigen auf 890 m ü. M. selten, und wenn, dann waren sie weder süss noch saftig.

Auch die restlichen Früchte der ersten Feigengeneration werden demnächst abreifen, sie sind schon prall und färben sich violett. Die zweite Generation hat somit auch gute Chancen, ebenfalls zu reifen, und von diesen Früchten hat es massenhaft an den drei Bäumen…

Die Feigenbäume habe ich im 2005 aus Stecklingen gezogen. Da die Bäume in Töpfen sind, ist die Überwinterung im dunklen und kühlen Keller kein Problem. Leider sind die Bäume etwas windanfällig und stürzen gerne, trotz der stattlichen Töpfe. Kunststofftöpfe schonen zwar den Rücken, haben aber den Nachteil einer verringerten Standfestigkeit. Ich bin deshalb auf der Suche nach dem optimalen Pflanzgefäss…

Der mangelnden Standfestigkeit sei Dank: Ein beim Sturz abgebrochener Ast konnte als Steckling verwendet werden (sämtliche Blätter entfernt und mit nur zwei verbleibende Augen) –  mit Erfolg! Die Plastiktüte um den Topf diente anfänglich als Treibhaus und optimierte so Wärme und Luftfeuchtigkeit. Mittlerweile treibt die Jungpflanze breits kräftig aus.

Kommentieren