Das Ende naht

Ende Oktober: Einen leichten Bodenfrost und einen Wintereinbruch mit Schnee auf 900m haben die Chilis am Chili-Hill bereits überstanden, doch tun sich die noch zahlreichen unreifen Früchte mit dem Abreifen schwer. Vielleicht kann ich noch einige Glockenchilis ernten, doch naht das unausweichliche Ende – schliesslich ist der Sonnenstand bereits recht tief und der November steht vor der Tür.

 

Rückblick:

  • Wetter: Diese Saison war eine der schlechtesten. Nach einer Indooranzucht mit vielen gesunden und kräftigen Jungpflanzen hat dann das kurz nach der Auspflanzung einsetzende garstige Wetter im Mai das Anwachsen erschwert, dann im Juni einige wenige Tage mit Sonne (das war die trockenste Zeit im Sommer), schliesslich August und  anfang September mit Dauerregen. Erst ab Mitte September gab es noch warme Tage mit Sonne, leider zu spät.
  • Sorten:
    + Glockenchilis sehr kräftig, reichtragend, aber spät
    + Espelette: Die sortenreinen Pflanzen haben grosse gesunde Früchte geliefert, Ertrag ab geringer als in anderen Jahren
    + Twilights wie immer ein optischer Hingucker und riesiger Ertrag
    Numex Parker: Empfindlich, faulen bereits an der Pflanze, die gesunden Früchte haben kaum Geschmack
    Numex Suave Orange: Kräftige Pflanzen, reichtragend, geschmacklich nicht mein Ding
    Bolivian Rainbow: Optisch schön, Früchte mit mässigem Geschmack
    Rocoto aus dem ChiliMix von Semillas: Riesenpflanze mit vielen Früchten, spät abreifend = kaum Ertrag
    Espelette: Leider dieses Jahr etwa die Hälfte aller Pflanzen nicht sortenrein mit rauher Haut, schrumpeliger Form, und deutlich zu scharf (da hat sich bei Semillas wohl etwas eingekreuzt)
  • Standort: Leider konnten die Chilis im Freiland am Chili-Hill nicht restlos überzeugen. Die Topfkultivierung scheint definitiv erfolgreicher.

 

Fazit: Viel Arbeit und wenig Ertrag – nächste Saison nur wenige Pflanzen in Töpfen, keine Versuche! 

 

Der Chili-Hill kurz vor dem Aus:

20141027

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