Chilis zu Pulver verarbeiten

Meistens binde ich die abgereiften Chilis zu Bündeln oder Ristras zusammen und hänge sie im Wohnraum zum Trocknen auf. Da die Raumluft im Berner Oberland meist recht trocken ist (schliesslich beginnt nach der Ernte die Heizsaison ;-)), habe ich mit dieser Methode gute Erfahrungen gemacht.
Chilis verarbeite ich erst zu Pulver, wenn Bedarf vorhanden ist. Dabei kontrolliere ich den Trocknungsgrad der Früchte. Sind sie nicht klingeldürr, dann grob zerkleinert auf Backreinpapier bei 50° C in den Backofen bei leicht geöffneter Ofentüre, bis das Material völlig trocken ist.

Nun kommt meine Kaffeemühle mit Schlagwerk (Jahrgang 1985) zum Einsatz. Der Feinheitsgrad des Pulvers hängt von der Dauer des Mahlvorgangs ab.


TIPP: Beim Öffnen des Deckels kann Staub austreten, dann ist „Feuer im Dach“! Um dies zu vermeiden arbeite ich dabei immer unter dem eingeschalteten Dampfabzug!

Je nach gemahlener Sorte entsteht ein kräftig scharfes Würzpulver, welches in einen Gewürzstreuer gefüllt auch als kleines Mitbringsel dient.

[nach oben]