Twilights ausgepflanzt

Heute durften die Twilights von den 10er-Pots in 9-Liter-Töpfe umziehen. Auf dem Plattformwagen werden sie abends jeweils ans Haus gefahren, wo es etwas milder ist.

Im Juni beziehen sie ihren definitiven Aussenplatz und werden dann an die Tropfbewässerung angeschlossen. Die Löcher im Topfrand dienen auf weichem Untergrund zur Windsicherung mit Bambusstäben und zur Pflanzenstützung.

Twilights Update 11

Eigentlich wäre Zeit für die Twilights, die Outdoorsaison zu starten. Leider ist dieser Mai kalt, kälter als sonst. Vor einer Woche gab es Luftfrost mit Schäden an Kiwi, Weinreben, Erdbeeren uvm. Diese Woche besteht wieder die Gefahr von Bodenfrost bis Mitte Mai, tagsüber bescheidene 12°C – definitiv kein Chiliwetter.

Also warten die Chilis und die Wärme liebenden Pflanzen auf die Auspflanzung, bis die Luft- und vorallem auch die Boden-Temperatur steigen.

Moorbeet für Heidelbeeren günstig herstellen

 

Heidelbeeren im Garten gedeihen in normaler Gartenerde nicht. Sie benötigen ein lockeres, humoses und saures Substrat. Eine Heidelbeerpflanze will genügend Platz: 60x60x60cm (BxHxT), dies entspricht 216 Liter Substrat.

Wer jetzt im Gartencenter Moorbeeterde in Säcken kaufen geht, benötigt erstens einen geräumigen Wagen und zweitens einen prallen Geldbeutel!

Rechenbeispiel für ein Heidelbeer-Pflanzbeet: ca. 200 Liter entspricht ca. 5x 40-Litersäcke Moorbeeterde =75kg =CHF 75.-

 

Ein Tipp aus meiner Nachbarschaft mit regelmässiger Heidelbeer-Riesenernte beweist, dass es auch günstiger geht!

  1. Erde ausheben 60x60x60cm
  2. Hobelspäne und Sägemehl von Tanne/Fichte besorgen (z.B. Schreinerei/Sägewerk)
  3. diese zusammen mit Hornspänen (gemäss Dosierangabe auf der Verpackung) schichtweise ins Pflanzloch geben, gut wässern und mit den Füssen gut andrücken
  4. In den obersten 15 cm pro Quadratmeter 60 Gramm anorganischen Schwefel in Pulverform einstreuen, allenfalls noch etwas organischer Dünger einarbeiten
  5. Heidelbeerpflanze setzen und wässern
  6. Eine Mulchschicht aus Rindenschnitzel verzögert ein Austrocknen des Bodens

Der Schwefel reagiert langsam, trotzdem muss nach zwei Jahren eine erneute Schwefelgabe erfolgen, am besten gleichzeitig mit einer neuen Schicht aus Hobelspänen, Hornspänen und etwas organischem Dünger. Durch die Verrottung sinkt das Moorbeet mit der Zeit etwas ein, was mit der neuen Schicht kompensiert werden kann.

In trockenen Zeiten benötigen die Pflanzen Wasser. Regenwasser wäre perfekt, Leitungswasser hat einen pH-Wert über 7, die Säure im Boden wird damit reduziert, also evtl. jährlich schwefeln.

Schwefel kaufen: In vielen Apotheken nicht vorrätig, es herrscht Unklarheit betreffend Schwefelart. Online geht’s besser, z.B. hier  (anorganisches Schwefelpulver 1kg).

 

 

Twilights Update 10

 

 

Die Twilights und die anderen Kälte empfindliche Pflanzen warten auf die Outdoorsaison. Leider ist wieder eine Kältewelle im Anmarsch, sogar Luftfrost ist gemeldet! Ob das vorgezogene Eisheilige sind?

Twilights Update 9

 

Schon dürfen die Twilights täglich an die Sonne, zwar erstmals nur eine halbe Stunde, dafür jeden Tag länger. Sie zeigen keine Sonnenbaderscheinungen wie matte, leicht welkende Blätter, was doch sonst bei den Chilis häufig auftritt, wenn sie noch nicht ans UV-Licht bzw. ans Sonnenlicht gewöhnt sind.

Die drei Töpfe im Bild unten links, deren Twilights beinahe an Wassermangel gestorben sind, haben sich recht gut erholt. Zwar sind sie noch etwas kleiner, doch werden sie das wohl aufholen.

 

Twilights Update 8

 

Heute konnten die Twilights unter ihrem Kunstlicht im Keller hervor und in den Wintergarten umziehen. Dort kann es zwar in der Nacht noch kühl werden, aber unter 10°C fällt die Temperatur nicht. Dafür wirds am Tag wohlig warm.

Wenn das Wetter es erlaubt, dürfen die Twilights dann auch nach draussen, vorerst nur kurz, dann immer etwas länger, damit sie sich an Wind und Strahlung gewöhnen können.